Verschleppt – Verkauft – Gerettet

Der stv. Vorsitzende der BONO-Direkthilfe e. V., Herr Wagener, und Frau Riße, berichteten in einem spannenden und bewegenden Vortrag über ihre Tätigkeit und über Maßnahmen gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution in Nepal und Indien. Tausende Mädchen und Frauen werden jedes Jahr vor allem nach Indien verkauft und zur Zwangsprostitution gezwungen. Die Kinder der Frauen, die in den Rotlichtvierteln aufwachsen, müssen miterleben, wie ihre Mütter ihrer Arbeit nachgehen und werden ausgegrenzt und stigmatisiert.

Die BONO-Direkthilfe arbeitet mit überzeugenden Partnerorganisationen in Entwicklungsländern für Kinder- und Frauenrechte. Schwerpunkt der Arbeit ist der Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Vor allem im Bereich von Prävention und Bildung, um Verschleppung zu verhindern. Mit kleinen Spenden  können die Kosten für eine Rettungsaktion von Mädchen aus der Zwangsprostitution in indischen Bordellen übernommen, die Schulbildung von einem Kind oder die Kosten einer Hausmutter im Familienprogramm sichergestellt werden.

Der UNESCO-Club Wuppertal e. V. hat beispielsweise mit einer kleinen Spende einem Kind für 4 Monate die Schulbildung ermöglicht.

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